Anzeige C++ Clean Code: Best Practices für wartbaren Code
C++ Clean Code ist in vielen Teams ein entscheidender Hebel, um Entwicklungs- und Wartungsaufwand langfristig zu begrenzen. Gerade modernes C++ bietet mit jeder Standardversion zusätzliche Sprachmittel, die Produktivität und Performance unterstützen, gleichzeitig aber auch neue Komplexität erzeugen können. Ohne klare Leitplanken entstehen uneinheitliche Strukturen, schwer nachvollziehbare Abhängigkeiten und Fehlerbilder, die sich erst spät im Betrieb zeigen.
Neben fachlichen Anforderungen spielen in C++-Projekten typische Qualitätsrisiken eine Rolle: inkonsistentes Naming und Layout, fragile Schnittstellen, unklare Ownership von Ressourcen oder zu früh optimierte Implementierungen. Solche Muster führen zu Code Smells, erschweren Reviews und machen Änderungen an kritischen Stellen riskant, etwa bei Concurrency oder Fehlerbehandlung.
Die Golem Karrierewelt führt den Online-Workshop "C++ Clean Code – Best Practices für Programmierer" am 24.-25. Juni 2026 (weiterer Termin: 14.-15. Oktober 2026) als Live-Training über eine Videokonferenzplattform in deutscher Sprache durch. Unterrichtsfolien und Fachausdrücke sind in englischer Sprache. Als Voraussetzung dient ein eigener PC mit C++-Compiler (mindestens C++17); als Referenzumgebung wird Visual Studio 2022 genutzt, die Community Edition ist ausreichend, inklusive Workload "Desktop development with C++". Nach Abschluss erhalten Teilnehmer eine Teilnahmebestätigung.
Prinzipien für Design und Entwicklung
Zentrale Leitlinien wie KISS, YAGNI, DRY und SOLID helfen dabei, Funktionen klar zu schneiden und Abstraktionen nachvollziehbar zu halten. Ergänzend adressieren Prinzipien wie "Prefer Composition over Inheritance" oder das Law of Demeter typische Quellen unnötiger Kopplung. Auch der Umgang mit Premature Optimization wird als Gestaltungsfrage verstanden: Optimierungen sollen messbar und begründbar sein, statt die Architektur früh zu verformen.
Guidelines und idiomatische Lösungen
Einen Schwerpunkt bilden die C++ Core Guidelines von Bjarne Stroustrup und Herb Sutter. Dabei geht es unter anderem um den Entwurf von Interfaces, Functions, Classes und Enums, um Resource Management mit Smart Pointern sowie um sichere Strukturen für Expressions und Statements. Performance und Concurrency werden ebenso betrachtet wie Error Handling, der Einsatz von Constants und Templates oder der bewusste Verzicht auf C-Style Programming, wenn moderne Alternativen verfügbar sind. Ergänzend werden Themen wie Source Files, Standard Library sowie Naming und Layout systematisiert.
Für wiederkehrende Entwurfsprobleme werden Design Patterns und C++-Idioms eingeordnet, darunter RAII, das Pimpl-Idiom, Compiletime Polymorphism mit CRTP sowie der Singleton als Antipattern. Ziel ist ein Vorgehen, das weniger Komplexität erzeugt, Abhängigkeiten reduziert und robuste Strukturen für skalierbaren, performanten C++-Code bereitstellt.
Der Kurs
- C++ Clean Code – Best Practices für Programmierer: 24.-25. Juni 2026, online (weiterer Termin: 14.-15. Oktober 2026)
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