BMW iX5 vorgestellt: Das Elektro-SUV geht ans Limit
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Der Autohersteller BMW bringt die erste vollelektrische Version seines Oberklasse-SUVs X5 als iX5 60 iDrive zum Einstiegspreis von 102.800 Euro auf den Markt. Die Produktion des Elektroautos starte im Dezember 2026 im US-amerikanischen BMW-Werk Spartanburg, teilte das Unternehmen am 30. Juni 2026 mit(öffnet im neuen Fenster). Die Markteinführung in Europa beginne am 6. März 2027.
Das seit 1999 produzierte SUV soll es erstmals in fünf Antriebsvarianten geben. Dazu gehören neben der Elektroversion noch "hocheffiziente" Mildhybride mit Benzin- und Dieselmotor, zwei Plug-in-Hybride mit Benzinmotor sowie ein Brennstoffzellenfahrzeug, das als iX5 Hydrogen bezeichnet wird. Später sollen noch ein vollelektrisches BMW M Performance-Modell und konventioneller V8-Antrieb folgen.
WLTP-Reichweite bis zu 845 km
Zwar basiert der iX5 auf der Verbrennerplattform Clar, jedoch übernimmt das SUV das Antriebssystem auf 800-Volt-Basis aus der Neuen Klasse. Das elektrische Topmodell von BMW, die Limousine i7, nutzt hingegen weiterhin einen 400-Volt-Akku.
Wie bereits bekannt, verfügt der iX5 60 iDrive über einen Akku mit einer nutzbaren Kapazität von 141 Kilowattstunden (kWh). Damit soll das SUV nach dem Prüfzyklus WLTP bis zu 845 km weit kommen. Die maximale Ladeleistung beträgt 460 kW. Der Ladehub von 10 auf 80 Prozent der Akkukapazität dauert 23 Minuten. Das entspricht einer durchschnittlichen Ladeleistung von 257 Kilowatt (kW), was ein sehr guter Wert ist. Zumindest theoretisch.
Kaum Ladesäulen für mehr als 400 kW
In der Praxis lassen sich solche Ladegeschwindigkeiten jedoch kaum erzielen. Denn die maximale Leistung fast aller Schnellladesäulen beträgt aktuell 400 kW. Und selbst diese wird häufig nicht geliefert, wie zuletzt der Test eines Mercedes-Benz CLA gezeigt hat.
Der Ladenetzbetreiber Ionity installierte im Frühjahr 2026 im nordrhein-westfälischen Werne erste Ladesäulen mit bis zu 600 kW. Bislang sind die Säulen vom Typ Alpitronic HYC 1000 noch nicht sehr verbreitet(öffnet im neuen Fenster).
An einer solchen Säule lassen sich laut BMW in zehn Minuten bis zu 350 km Reichweite nachladen. Eine Steuereinheit mit integrierter Umschaltmatrix ermögliche zudem das Laden an 400-Volt-DC-Stationen. Serienmäßig lädt der iX5 mit bis zu 22 kW an Wechselstrom. An einer 11-kW-Wallbox würde es mehr als einen halben Tag dauern, um den riesigen Akku aufzuladen.
Im Vergleich zum iX3 sind die verwendeten Rundzellen 25 Millimeter höher und kommen auf eine Zellhöhe von 120 Millimetern.
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