Citizen Vigilante: Der Film, der nie verboten war
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In den sozialen Medien verbreitete sich die Nachricht schnell: Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante sei in Deutschland verboten(öffnet im neuen Fenster) worden. Eine Nachricht, die nicht nur im deutschsprachigen Raum kolportiert wurde, sondern den Weg auch in die USA(öffnet im neuen Fenster) und Gehör bei Elon Musk(öffnet im neuen Fenster) fand.
Musk teilte den Film via X, als der für Trashproduktionen bekannte Uwe Boll ihn dort für 48 Stunden hochlud. Man könnte sagen: eine perfekte Werbekampagne, die kaum etwas kostete.
Das Problem ist nur: Dass der Film verboten wurde, ist nicht wahr. Das weiß auch Boll, aber das Narrativ eines aus politischen Gründen verbotenen Films ist natürlich machtvoll.
Die Geschichte
Sprechen wir zuerst über die Geschichte des Films. Boll, der nicht nur Regie führte, sondern auch das Drehbuch schrieb, siedelt seine Geschichte irgendwo in Europa an. Boll drehte in Zagreb, in der ersten Szene erlebt man mit, wie eine Frau von einem Mann angegriffen wird. Er stößt ihr ein Messer in den Hals, sie stirbt vor den Augen ihres Kindes.
Das führt zu Aufruhr, vor allem auch zu Angst. Frauen trauen sich nachts nicht mehr raus, Eltern lassen ihre Kinder nicht mehr aus den Augen. Aber sie alle haben einen Helden: einen namenlosen Vigilanten, der loszieht, um die zu töten, die unentschuldbare Schuld auf sich geladen haben.
Bolls Figur ist im Grunde nichts anderes als der Punisher, nur dass die Marvel-Figur keine ethnische Vorsortierung macht, wenn sie die Schuldigen bestraft. In Citizen Vigilante geht es explizit um den Kampf gegen kriminelle Migranten – und um nichts anderes.
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