Der südkoreanische Elektroautohersteller Kia hat eine neue Version seines Elektroautos EV4 vorgestellt. In den Ausstattungsvarianten Earth und GT-Line ist der Wagen ab sofort auch mit Allradantrieb bestellbar. Unabhängig von der Motorisierung und der Batteriegröße kann der EV4 künftig ab der Ausstattung Earth auch mit einem On-Board-Lader mit 22 kW Leistung geordert werden.
Der EV4 mit Allradantrieb hat vorn einen Motor mit 125 kW, der hintere liefert 70 kW – zusammen macht das 195 kW (265 PS). Von null auf 100 km/h soll das neue Modell in 6,5 Sekunden kommen. Die bisherige Frontantriebsversion braucht dafür mindestens 7,7 Sekunden. Die Spitzengeschwindigkeit liegt weiterhin bei 170 km/h.
Der neue EV4 kann dank der höheren Motorisierung auch eine größere Anhängelast ziehen. Bis zu 1.5 Tonnen (gebremst) sind möglich – die bisherigen EV4-Modelle schaffen maximal eine Tonne. Ungebremst sind weiterhin 750 kg möglich.
Allradversionen gibt es nur mit großem Akku
Der EV4 mit Allradantrieb ist ausschließlich mit dem großen Akku mit einer Kapazität von 81,4 kWh erhältlich. Es handelt sich weiterhin um ein 400-Volt-System, entsprechend braucht auch das neue Modell für eine Ladung von 10 auf 80 Prozent 31 Minuten. Andere, auf 800 Volt basierende Kia-Modelle wie der EV6 schaffen das schneller. Die Reichweite der Earth-Version mit Allradantrieb gibt Kia mit 560 km an, die der GT-Line-Ausstattung mit 550 km.
Bild 1/5: Der Kia EV4 in der Version des Modelljahres 2027 (Bild: Kia)
Bild 2/5: Der Kia EV4 in der Version des Modelljahres 2027 (Bild: Kia)
Bild 3/5: Der Kia EV4 in der Version des Modelljahres 2027 (Bild: Kia)
Bild 4/5: Der Kia EV4 in der Version des Modelljahres 2027 (Bild: Kia)
Bild 5/5: Der Kia EV4 in der Version des Modelljahres 2027 (Bild: Kia)
Neben der Allradversion und dem 22-kW-Lader gibt es zum Modelljahr 2027 noch weitere Neuerungen. So kann der EV4 in der GT-Line-Version mit einer zweiten drahtlosen Ladeschale für Smartphones ausgestattet werden. In der Earth-Version kann optional eine leistungsstärkere 100-Watt-USB-C-Buchse vorn bestellt werden; in der GT-Line-Version gehört diese zur Serienausstattung.
Bild 1/22: Der Kofferraum ist durchaus groß - und lässt sich dank zurückklappbarer Rücksitze verlängern. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 2/22: Auf diese Weise passen offiziell 1.435 Liter in den Kofferraum. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 3/22: Die Rückbank bietet reichlich Platz für Passagiere - und in unserer Version auch den Komfort einer Sitzheizung. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 4/22: Die Rücksitze haben eigene Klimadüsen. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 5/22: An den Vordersitzen sind USB-Anschlüsse für die Passagiere hinten eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 6/22: Die vorderen Sitze lassen sich elektronisch verstellen und haben einen Relax-Button, mit dem sich der Sitz in eine Liegeposition stellen lässt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 7/22: Das Lenkrad und das Cockpit haben den gleichen Aufbau wie beim EV3. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 8/22: Der zentrale Bildschirm zeigt das Infotainmentsystem an, das dem der anderen Kia-Modelle entspricht. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 9/22: Die Mittelkonsole hat ein Staufach und davor eine zusätzliche Ablageschale. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 10/22: Unter der Armlehne in der Mitte ist eine weitere Schale mit Becherhaltern sowie die Ladestation für Smartphones eingebaut. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 11/22: Die Spiegel lassen sich wie die Fensterheber mit physischen Buttons steuern. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 12/22: Unsere Testversion des EV4 hat ein Head-up-Display. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 13/22: Smartphones und andere Geräte können auch per USB geladen werden. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 14/22: Das Cockpit der GT-Line-Version des EV4 ist aufgeräumt. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 15/22: Dank Zusatzpaketen hat der EV4 eine gute Rundumkamera. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 16/22: Der Kofferraum ist größer, als man vielleicht denken mag. (Bild: Tobias Költzsch/Golem)
Bild 17/22: Der Kia EV4 in der Fastback-Variante ist eine große Limousine mit klassischem Kofferraum. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 18/22: Die Front ist verglichen mit dem EV6 etwas weniger sportlich. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 19/22: Das Design ist aber immer noch als Kia erkennbar. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 20/22: Die Dachlinie fällt zum Heck hin ab, dennoch sitzen Passagiere im Fond bequem. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 21/22: Das Heck des EV4 sieht auf den ersten Blick aus wie das des EV6, hat aber keine Heckklappe. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Bild 22/22: Das Heckdesign ist insgesamt eher unauffällig. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Der neue EV4 mit Allradantrieb kostet in der Earth-Version ab 48.730 Euro, in der GT-Line-Variante ab 51.940 Euro. Die Preise der Frontantriebversionen bleiben gleich. Das Earth-Modell mit Allradantrieb ist entsprechend 3.190 Euro teurer als die bisherige Version mit Frontantrieb, beim GT-Line-Modell sind es 2.500 Euro. Zur Limousinenvariante EV4 Fastback will Kia zu einem späteren Zeitpunkt Neuerungen ankündigen.